{"id":229682,"date":"2022-03-06T00:52:29","date_gmt":"2022-03-06T00:52:29","guid":{"rendered":"https:\/\/germanyafrica.com\/?p=229682"},"modified":"2022-03-08T13:52:20","modified_gmt":"2022-03-08T13:52:20","slug":"germany-african-countries-seek-to-strengthen-relationships-at-gabf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/germany-african-countries-seek-to-strengthen-relationships-at-gabf\/","title":{"rendered":"Ein Neuer Think-Tank F\u00fcr Den Wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas"},"content":{"rendered":"<ul class=\"wp-block-list\"><li>Laut dem Mitbegr\u00fcnder des Germany Afrika Business Forums, Sebastian Wagner, ist das Erfolgsrezept \u201eweg von dem Konzept Afrika als Absatzmarkt und hin zu dem Konzept Afrika als Investitionsstandort\u201c.<\/li><li>Dieser Artikel wurde in der aktuellen LoNam Ausgabe ver\u00f6ffentlicht. Das Afrika-Magazin LoNam ist eine Zeitschrift die sich sowohl an Deutsche als auch an die in Deutschland lebenden Afrikaner_innen wendet. Alle zwei Monate werden \u00fcber politische, wirtschaftliche, aber auch kulturelle Themen rund um Afrika berichtet.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\">Jung, motiviert und wirtschaftlich ehrgeizig, so sitzt der Mitbegr\u00fcnder des Germany Afrika Business Forums, Sebastian Wagner, vor unserer Mitarbeiterin Ameyo Dick, um in einem Interview die Ziele seines Think Tanks zu erl\u00e4utern. Er sieht das GABF als eine Initiative, die sich f\u00fcr den wirtschaftlichen Aufstieg vieler afrikanischer L\u00e4nder einsetzt, indem es so viele deutsche Investoren*Innen wie m\u00f6glich nach Afrika \u201elocken\u201c m\u00f6chte. Denn wer von Investitionen auf einem Markt spricht, spricht automatisch von Arbeitspl\u00e4tzen, Infrastruktur der Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Kultur etc. Und genau in diesen Bereichen ist der Bedarf auf dem afrikanischen Kontinent riesig.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutsche Investitionen in Afrika \u2013 das ist nichts Neues. Es gibt sogar Dachverb\u00e4nde von deutschen Firmen, die in Afrika investieren wollen. Aber das Germany Afrika Business Forum ist etwas Besonderes. Es ist ein Pionier-Programm. Durch eigens organisierte Veranstaltungsreihen bringt das GABF afrikanische F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit den f\u00fchrenden deutschen Unternehmen und Politiker*Innen zusammen. Dadurch sollen Handels- und Investitionsbeziehungen auf Augenh\u00f6he gest\u00e4rkt werden. Das GABF zielt darauf ab, Unternehmer, wichtige soziale Meinungsbildner*innen, CEOs, ausgew\u00e4hlte Politiker*Innen und Nichtregierungsorganisationen zusammenzubringen, um neue kommerzielle und soziale Konzepte zu entwickeln, die das das wirtschaftliche Denken und Institutionen pr\u00e4gen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Sebastian Wagner geht es in hohem Ma\u00dfe darum, dass \u201edeutsche private mittelst\u00e4ndige Unternehmen in Afrika aktiv werden sollen\u201c. Die gro\u00dfen deutschen Unternehmen sind n\u00e4mlich schon vor Ort, aber die gro\u00dfe Masse der deutschen mittelst\u00e4ndigen Unternehmen fehlt. Das Besondere an diesem Vorhaben ist, dass das Forum erstens nicht von einer Regierung unterst\u00fctzt wird: \u201eWir sind eine private Initiative und arbeiten mit haupts\u00e4chlich Privatunternehmen\u201c. Zweitens begreift sich das GABF als ein Think-Tank, der nachhaltig \u00fcber die Entwicklung Afrikas diskutieren will. Drittens ist der Mitbegr\u00fcnder selber ein Unternehmer, der mehrj\u00e4hrige Erfahrung in Sachen Investitionen in Afrika hat. Auf die Frage, wie er es regelm\u00e4\u00dfig schafft, dort erfolgreich zu investieren, antwortet er, man m\u00fcsse sich einleben und mit den lokalen Akteuren kooperieren: \u201eEs ist skin in the game erforderlich\u201c. Ganz wichtig sei es au\u00dferdem, sich auf die politischen Ver\u00e4nderungen vor Ort einzustellen, denn \u201ealles kann sich schnell ver\u00e4ndern, wenn eine neue Regierung gegr\u00fcndet wird\u201c. All diese Parameter machen das GABF zu einem besonderen Vorhaben.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit seiner Gr\u00fcndung in 2017 visiert das Forum ehrgeizige Ziele im Bereich Investoren-Gewinnung an. \u00c4quatorialguinea ist laut Sebastian Wagner bereits ein sehr gelungenes und unbekanntes Beispiel daf\u00fcr, wo deutsche Firmen erfolgreich investiert haben. Die Zukunft ist vielversprechend, wenn so viele Unternehmen wie m\u00f6glich aktiv an Initiativen teilnehmen, und Ihr Wissen und ihre Erfahrungen rund um die Entwicklung kommerzieller und sozialer Konzepte miteinander teilen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber nichts bleibt ohne Herausforderungen. F\u00fcr viele deutsche Unternehmer, besteht Afrika nur aus Kenia, Nigeria oder S\u00fcdafrika. Es gibt aber vieles mehr, sagt Herr Wagner. Das GABF macht es sich zur Aufgabe, den Unternehmern die verschiedenen Facetten Afrikas zu zeigen. Der Investitionsmarkt in Europa ist grundlegend anders als der afrikanische. Die Regierungen k\u00f6nnen die T\u00fcren \u00f6ffnen, aber am Ende muss sich der Unternehmer eigenst\u00e4ndig darum k\u00fcmmern, im Land erfolgreich zu investieren. \u201eAfrika ist nicht nur ein Absatzmarkt, sondern ein Investitionsstandort\u201c, darauf besteht Herr Wagner. Au\u00dferdem ist Afrika ein Kontinent der Vielfalt, und jedes Land hat eine sehr besondere Struktur, die man mehr oder weniger kennen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Unternehmen die also dort aktiv sein wollen, brauchen ein gewisses politisches, soziales und kulturelles Know-How und erste Erfahrungen vor Ort, um nicht negativ \u00fcberrascht zu werden. \u201eMan muss vor Ort sein, man muss investieren, man muss aufbauen, man muss finanzieren, und ich denke, das ist f\u00fcr die deutsche Unternehmerschaft sehr wichtig zu verstehen\u201c   \n\nF\u00fcr die Zukunft plant das GABF, deutsche Unternehmer direkt mit nach Afrika zu nehmen, genau aus diesem Grund. Ziel ist es, ihnen den Wirtschaftsmarkt verst\u00e4ndlich zu machen und politische Entscheidungstr\u00e4ger zu treffen, damit diese Unternehmer*Innen wissen, wie es hautnah in Afrika funktioniert, bevor sie investieren.\n\nZu Sebastian Wagner\n\nSebastian Wagner lebt in S\u00fcdafrika. Er hat in Uganda, \u00c4quatorialguinea, Kongo Brazzaville, C\u00f4te d\u2019Ivoire gelebt und ist aktuell der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Afrika-fokussierten Energiehandels- und Investitionsfirma DMWA Resources. Zus\u00e4tzlich engagiert er sich f\u00fcr die Entwicklung des Kontinents durch das GABF. Das Germany Africa Business Forum ist ein rein ehrenamtliches Engagement, eine Art, seine Liebe f\u00fcr den Kontinent Afrika auszudr\u00fccken.\n\nAmeyo Dick.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Africa is a priority for German government in 2017 as it holds G20 presidency There is much consensus for building trade relations; Africa is world\u2019s fastest growing region and German companies need to find new markets Berlin, January 24, 2017 \u2013&nbsp;This year, Germany will host the first-ever privately held event exclusively dedicated to strengthening trade [&hellip;]<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":229872,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_et_pb_use_builder":"off","_et_pb_old_content":"","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-229682","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=229682"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229682\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":229699,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/229682\/revisions\/229699"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/229872"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=229682"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=229682"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/germanyafrica.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=229682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}