Germany Africa Business Forum auf der Angola Oil & Gas vertreten

Vom 4. bis 6. Juni 2019 fand in Luanda, der Hauptstadt des südwestafrikanischen Landes, die erste Version der Konferenz „Angola Oil & Gas 2019“ statt. Das Germany Africa Business Forum (GABF) war mit seinem Gründer, Sebastian Wagner, sowie Jessica Stang, seiner Kommunikationskoordinatorin, anwesend und machte sich mit den neuesten Trends in der Öl- und Gasindustrie vertraut. Darüber hinaus vernetzte sich der einzige private deutsch-afrikanische Think Tank mit relevanten Persönlichkeiten aus dem Energiesektor, der zukünftige Geschäftsanbahnungen und den Wissenstransfer zwischen deutschen und afrikanischen Akteuren fördern soll.

Die Organisatoren der Africa Oil and Power (AOP)-Reihe initiierten Debatten über die Energiezukunft Angolas unter dem Dachthema „Erdöl als Katalysator für eine dynamische, sich erneuernde und selbsttragende Wirtschaft“. Die dreitägige Veranstaltung bot ein vielfältiges Programm: Global Player der Öl- und Gasszene wie ExxonMobil, Sonangol oder Sahara Energy Group präsentierten sich und berichteten aus erster Hand über ihre globalen Geschäftsaktivitäten sowie über aktuelle und relevante Themen wie die Stärkung der Vertretung von Frauen in der Industrie oder Wissenstransfer und Bildungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus wurden innovative Ideen zur Verknüpfung der digitalen Welt und des angolanischen Ölsektors von Microsoft behandelt. Chancen dieser Verbindung wurden aufgezeigt, aber auch Voraussetzungen und Risiken erläutert, wie z.B. die Notwendigkeit vertrauensbildender Systeme.

Elitevertreter aus Politik und Wirtschaft, wie etwa der angolanische Präsident Joao Lourenco, gaben Einblicke in aktuelle Aktivitäten. Zur Bedeutung der Auftaktveranstaltung äußerte er sich wie folgt:

„In einer Zeit, in der Angola sich verpflichtet hat, Investitionen anzuziehen und Partnerschaften und Geschäfte in allen Segmenten der Wertschöpfungskette der Energie- und Ölindustrie zu fördern, ermöglicht die Organisation dieser Konferenz, die Vision, die das Land für seine Erdöl- und Gasindustrie hat, potenziellen ausländischen Investoren besser zu präsentieren. „

Das GABF teilt diese Ansicht und wird ihre Rolle als Vermittler zwischen verschiedenen Akteuren wie Politikern, Investoren und Wirtschaftsvertretern weiter fördern.